. .

Warum RUHE T RAUM?

Warum gerade RUHE T RAUM, warum nicht RUHE RAUM?
Was verbirgt sich dahinter?

Professionelle Arbeit für Unternehmen,
Organisationen und Einzelpersonen !

Burnout, Depressionen, traumatische Erlebnisse, sonstige
Belastungen oder Überlastungen müssen nicht sein oder
bleiben. Weder in Ihrem Unternehmen, Ihrer Organisation
oder im privatem Umfeld. Dauernde Belastungen,
Disharmonien also ein ständiges "Gegeneinander“ und nicht "Miteinander“ führen zu ungesunden Strukturen an denen ganze Organisationen, Betriebsteile, Familien und natürlich der Einzelne zugrunde gehen.

Es gibt Ihre eigenen und unsere Wege zum inneren und äußeren Ruheraum, die wir mit Ihnen einzeln oder in Gruppen erforschen und gehen können. Zumindest ein gehöriges Stück weit, bis Sie es allein oder gemeinsam mit anderen schaffen.

Alles gehört untrennbar zueinander.
Im Schlaf bekommen Körper, Seele(?) und Geist(?) den oft bitter notwendigen Raum zur Ruhe und dies, während im Hintergrund - für den Menschen überwiegend unbemerkt- Verarbeitungsprogramme laufen und zwar wesentlich im Tiefschlaf.Neue Gedächtnisinhalte, Erlebnisse des vergangenen Tages, werden vom Hippocampus in der Hirnrinde gespeichert/aktiviert und im anschließenden Traumschlaf mit älteren Gedächtnisinhalten und insbesondere Gefühlen verglichen, verknüpft, erneut analysiert u.s.w...
Auch im Schlaf, letztlich sogar noch aktiver als am Tage, wird ununterbrochen gedacht, Ruhe und Erholung im Schlaf sind also relativ. Umso notwendiger sind Ruhephasen und Gelassenheit am Tage.

Allein auf den Schlaf zu setzen, das wissen wir, reicht heute längst nicht mehr aus, um in sich selbst zu ruhen, zumal im Schlaf nur das verarbeitet werden kann, was wir uns am Tage anbieten oder leider zumuten.
Wir benötigen weitergehende Hilfsmittel um unseren Traum von innerer Ruhe möglichst in jeder Situation Realität werden zu lassen, uns also in Harmonie mit der Innen- und Außenwelt zu befinden.

Ausgeglichenheit, Gelassenheit, Achtsamkeit und Präsenz müssen einen gehörigen Raum in uns füllen, um mit unseren Emotionen, Gefühlen und auch dem Verstand zu kreativen Entscheidungen zu gelangen, die die Möglichkeiten unserer Ressourcen vollständig ausschöpfen.

Um immer und immer wieder bei ständig wechselnden Anforderungen angemessen reagieren zu können, braucht es eine ganze Menge an Selbsterfahrung aber auch erlernbarer Techniken.

Beidem geben wir Raum. Selbsterfahrung macht man nur durch Ausprobieren und anschließender Umsetzung.
Es gilt also Blockaden oder Hemmschwellen auszumachen und soweit notwendig, zu überwinden, die in alternativen Verhaltensweisen entdeckt und geübt werden.
Unterstützt von diversen Techniken, die der Selbstorganisation, ja sogar der Selbstheilung dienen.

Selbstorganisations- und sogar Selbstheilungskräfte lassen sich in jedem Unternehmen, jeder Verwaltung und in jedem Menschen finden, da es sich in allen Fällen um "lebende Organismen“ handelt. Ein Blick von "außen“ und oftmals geringe Eingriffe reichen aus und es läuft wieder rund.

Lassen Sie es uns an dieser Stelle noch mit Worten von Professor Dr. med. Luise Reddemann, einer sehr bedeutenden Nervenärztin und Psychoanalytikerin, zu der Sie näheres in den Literaturempfehlungen finden werden, zum Ausdruck bringen, da es treffender kaum zu formulieren ist:

"Heute denke ich, dass es in jedem von uns so etwas wie einen Schamanen oder eine innere Weisheit gibt. Mögen manche dies auch als < esoterisch> abtun. Ich habe es zu oft beobachten können, dass Menschen, auch und gerade solche, die sehr verstört waren, in sich über Wissen und Weisheit verfügen, die weit über das hinausgehen, was das bewusste Ich weiß. Die meisten haben aber verlernt, auf diese innere Weisheit zu lauschen, denn das hören der inneren Weisheit erfordert Stille (Einschub von uns, also einen Ruheraum). Es erfordert auch, dem Verstand den Platz zuzuweisen, der ihm gebührt und ihn nicht über alles zu stellen. Wir lernten, dass jeder Mensch über Selbstheilungskräfte verfügt und dass unsere wichtigste Aufgabe darin besteht, diese zu unterstützen." (Reddemann 2012).

Wenn die vorstehenden Erkenntnisse, durch langjährige Erfahrungen in der Traumabehandlung gewonnen, für zum Teil schwer beeinträchtigte Menschen gelten, so müssen sie erst recht bei der Unterstützung "normaler" Menschen Anwendung finden, die jedoch zu erkranken drohen, wenn ihnen nicht rechtzeitig der Rahmen geboten wird, in Ruhe aus den eigenen Quellen zu schöpfen.

Welche Techniken schwerpunktmäßig zum Einsatz kommen erläutern wir auf den nachfolgenden Seiten zu L.o.S., Psychodrama, REIKI, EMDR, etc..

Besonders geeignet sind Übungen aus der sogenannten Mind Body Medizin, auf Herbert Benson zurückzuführen, der das Benson-Henry Protokoll entwickelte. Leicht zu erlernen und mindestens ebenso wirksam wie die MBSR-Technik, auf Jon Kabat -Zinn zurückgehend. Wir bevorzugen die Benson- Henry Technik und kombinieren diese wirkungsvoll mit MBSR Elementen und Biofeedback Training.

Selbstverständlich arbeiten wir mit weiteren, unterstützenden Techniken, die sicher vielfach bekannt sind.
Gemeint sind Autogenes Training, Meditation, Achtsamkeitsübungen, Atemtechniken, etc.

Nun könnten Sie sich eigentlich schon unseren speziellen Angebotsseiten zuwenden.

Wenn Sie aber noch etwas Geduld und wir Ihr Interesse geweckt haben, lesen Sie doch auf dieser Seite bitte noch weiter.

Wir möchten noch etwas zu den heutigen Möglichkeiten der Psychotherapie ausführen, leider nicht ansatzweise Standard.

Dies wiederum mit dem Denkansatz und der Erfahrung, dass im Bereich der Selbsterfahrung, der Beratung und dem Coaching alles zur Anwendung gebracht werden kann, was in der Psychotherapie heilt.
Auf diesem Wege lassen sich Schwierigkeiten in und um die eigene Persönlichkeit, in der eigenen Familie, im eigenen Betrieb, also alle Alltagsprobleme, die das Leben mehr als schwer machen, angehen, ja regelmäßig nachhaltig auflösen, um nicht doch noch eines guten Tages ein Fall für die Psychiatrie zu werden oder in diese zurück zu müssen.

Wie stellt sich nun die heutige Psychotherapie, Psychiatrie, Neurologie dar?
Zum Glück in heftigem Wandel befindlich, wenn auch und leider noch weit hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibend.
Noch immer wetteifern verschiedene Schulen miteinander, allein zur Heilung, berufen zu sein. So mag die Psychoanalyse immer noch sehr häufig nichts von beispielsweise systemischer Therapie wissen, erst recht nichts von sonstigen Körper- oder Patienten betonten Verfahren in denen die Betroffenen selbst wesentlich den Takt der Heilung vorgeben und der Psychoanalytiker schnell meint, mit seiner Deutung zu kurz zu kommen.

Gleiches gilt aber auch für diverse Gesprächstherapeuten, die ihre Arbeitsweise für allein seligmachend halten und auch der Psychoanalyse nicht die Butter auf dem Brot gönnen.
Wie schon angesprochen und dies dankenswerter Weise, sind ebenso reichlich Bestrebungen im Gange, alle nur erdenkliche Therapieformen auszunutzen, um dem jeweils betroffenen Menschen "Im eigenen Rhythmus“ und "Die Kunst des Lassens" beherrschend, zu helfen.
Vorstehend sind zwei Buchtitel verarbeitet worden, die von Professor Dr. med. Reinhard Plassmann für zwei seiner Werke verwendet worden sind, einem weiteren Vorreiter in der heutigen Psychotherapie, der in den Literaturhinweisen Erwähnung findet.

Es geht in diesen und allen anderen Werken, die hier nicht komplett zitiert oder dargestellt werden können, ebenso wie auch bei anderen Verfassern darum, als Therapeut den Selbstheilungs- bzw. Selbstorganisationsprozess des Patienten zu erkennen, ihn zu fördern, ihm also den notwendigen und individuell festzustellenden Raum zu geben, dies in dem Bewusstsein, dass selbst schwer beeinträchtigte Menschen immer noch und regelmäßig über so viel innere Kräfte verfügen, dass sie Selbstheilungsvorgänge bei entsprechender Unterstützung wieder in Gang bringen können. Sich also im Wesentlichen selbst heilen, so sie Gelegenheit erhalten, Kontakt zu diesen immensen Kräften aufzunehmen.
Oftmals muss hier das Ego des Therapeuten zurückstehen. Nicht er heilt, so schwer es fällt dies einzusehen, diese Arbeit erledigt der Patient.
Hierzu bestimmt der betroffene Mensch seinen, ihm ureigenen Rhythmus. Die Kunst des Therapeuten besteht darin, dies zuzulassen und auf jedem nur erdenklichen Wege zu unterstützen.

Letztendlich, um noch einen Vergleich hinzuzufügen, sollten sich Therapeuten eher wie Chirurgen sehen.
Diese, vereinfacht ausgedrückt, richten den gebrochenen Knochen und nähen zu. Alles andere erledigen die Selbstheilungskräfte des Menschen, der Knochen wächst zusammen, die Wunde schließt sich und vernarbt.
Der Fachmann schafft die Grundvoraussetzungen, die Rahmenbedingungen, den Raum, ferner braucht es Ruhe aber auch der Bewegung und schon ist die Heilung kein Traum, sondern befreiende und wieder alltägliche Wirklichkeit.

Nicht anders und dies ist unser Anspruch sollte im Bereich der Selbsterfahrung, der Beratung und des Coaching gearbeitet werden. Nochmals, was in der Psychiatrie oder Psychotherapie gilt, kann auch in unserem Arbeitsfeld nur helfen.

Wir stellen ausschließlich auf Ihren Bedarf als Kunden ab und können versichern, dass wir Ihnen nach bestem Wissen und Gewissen nur die Lösungsangebote machen und diverse Techniken vorstellen werden, die ihrem Bedarf gerecht werden.

Schließlich muß an dieser Stelle noch angemerkt werden, dass wir insgesamt einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, ja verfolgen müssen.
Ausreichende Bewegung und gesunde Ernährung sind unabdingbar.
Dies mit Blick auf alle sogenannten Zivilisationskrankheiten als da wären Diabetes, Bluthochdruck, Fettleibigkeit,nichtalkoholische Fettleber, Herz-Kreislauferkrankungen, Arthrose, Osteoporose und nicht zuletzt auch Alzheimer-Demenz, wobei alle genannten Erkrankungen mit Stress, d. h. chronischem Stress, in irgendeiner Form einhergehen.
All diese Erkrankungen müssen nicht sein, sie sind Produkte des Lebensstils und damit in erster Linie von der Lebensmittel-und Pharmaindustrie vorgegeben. Durch grundlegende Änderung des Lebensstils allesamt vermeidbar und in aller Regel bis zu einem gewissen Erkrankungsgrad auch heilbar, wobei dies nachgewiesenermaßen auch für die Alzheimer-Demenz gilt, von der statistisch gesehen jeder dritte Mensch in unserer Republik betroffen ist bzw. betroffen sein wird.
Nachdrücklich empfohlen wird die aktive Auseinandersetzung mit den Veröffentlichungen von Dr. Michael Nehls insbesondere zur Alzheimerproblematik, zwei Hinweise dazu in unseren Literaturempfehlungen.
Gleiches gilt für die Werke von Dr. Hans-Ulrich Grimm, ebenfalls in den Literaturempfehlungen enthalten. Unter anderem in seinem Buch „Vom Verzehr wird abgeraten"wird nachdrücklich dargestellt,daß sogenannte Gesundheitsnahrung in aller Regel krank macht. Mit Ausnahme von besonderen Mangelerscheinungen bedarf es keiner Vitaminpräparate etc. nahezu die gesamte Palette der Nahrungsergänzungsmittel erhält nicht die Gesundheit sondern macht krank.
Ganzheitlich heißt für uns auch und dies möchten wir an dieser Stelle sehr deutlich machen, dass wir die Menschen, mit denen wir arbeiten, grundsätzlich so sein lassen, wie sie sind.
Wir glauben nicht, dass Meditation, Entspannung in welcher Form auch immer Allheilmittel und für jeden passend sind, es gilt in erster Linie mit dem zu arbeiten, was jeder mitbringt, gegebenenfalls in einen neuen Kontext gestellt und ergänzt. Vielfach liegen die Problemauslöser und Stressoren tatsächlich in der Umwelt und bedürfen der Veränderung, bis hin zum radikalen Schnitt, vorbereitet durch ausführliche Gespräche, Mediation, etc., vergleiche Theodore Zeldin, „Gut leben“, im Literaturverzeichnis.
Es kann und darf nämlich nicht sein, die Selbstoptimierung so weit zu treiben, dass sie zur Selbstaufgabe führt. Gemeint ist damit, dass Entspannungstechniken, gesunde Ernährung und Sport die Leistungsfähigkeit steigern und gegen alle Gefühle und Vernunft länger durchhalten lassen, ohne, dass an den stressauslösenden und krankmachenden Faktoren auch nur ansatzweise etwas geändert wird.

Zitat:
"Wenn Sie etwas erreichen wollen, was Sie noch nie erreicht haben, müssen Sie Dinge tun, die Sie noch nie getan haben!" (Verfasser unbekannt)

Ruhe braucht Raum, keinesfalls nur Traum. Das T zwischen Ruhe und Raum steht für Transformation, wobei die Bedeutung,man mag es kaum glauben, dem Militärwesen entlehnt ist. Dort versteht man unter Transformation die Fortentwicklung und den Einsatz von Methoden, welche militärischen Einheiten revolutionäre Vorteile verschaffen. Denken wir uns nun Militär weg, sind wir mit der Transformation vollständig einverstanden.

Abschließend noch der Hinweis, dass wir überkonfessionell und auch sonst unabhängig arbeiten, ohne eigene Bindung an irgendeine Glaubensrichtung.