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01.11.2018 Energy Drinks

Aus einer groß angelegten Studie in Neuseeland, initiiert von einigen Ministerien, unter Highschool Schülern hat ein Team von Wissenschaftlern mehrerer neuseeländischer Universitäten 8500 Schüler herausgefiltert, die umfassend Fragebögen zu ihrer Gesundheit und zum allgemeinen Wohlbefinden beantwortet hatten und zudem verschiedenen Messungen hierzu unterzogen worden waren.
Von den 8500 Schülern konsumierten 35 % einmal in der Woche vor den Untersuchungen, 12 % über vier mal Energy Drinks.
Festgestellt werden konnte, dass der Konsum von Energy Drinks signifikant mit stärkerer Ausprägung depressiver Symptome, größeren emotionalen Schwierigkeiten und generell schlechterem subjektiven Wohlbefinden verbunden war. Höherer Konsum war zudem mit Binge Drinking, Rauchen, ungeschütztem Sex, gewalttätigen Verhaltensweisen, riskantem Kraftfahrzeuggebrauch und entgleisten Ernährungsweisen assoziiert. Nicht feststellen ließen sich Verbindungen zwischen dem Konsum und der Veränderung des Körpergewichts.
Nun hat die Studie keine Klarheit darüber gebracht, ob Huhn oder Ei, soll heißen, nachgewiesenermaßen fanden sich deutlichste Korrelationen, wobei einiges dafür spricht, dass in beide Richtungen gedacht werden muss. Erhöhter Konsum wird die geklagten Probleme auslösen, schon bestehende sicher verstärken.
Zumindest ist bei Betroffenen der Konsum von Energy Drinks abzufragen, da sicher als Indikator geeignet.
Originalstudie: doi:10.1111/jpc.13708