. .

05.01.2016 - 20 min gegen Stress

Bereits ein einmaliges 20-minütiges Training reduziert Stress, so
das Forschungsergebnis der Universität von Connecticut.
Im Versuch traten 120 Studenten in 3 Gruppen“ gegeneinander an“.
Die Kontrollgruppe wurde in eine interaktive Geschichte, die
vorgelesen wurde, eingebunden. Sie hatte die Möglichkeit das
Geschehen der Geschichte aktiv, zu beeinflussen.
Die 2. Gruppe stieg nach entsprechender Einweisung in ein
Achtsamkeitstraining ein, dies in relativ reduzierter Form.
Die Anweisung lautete, Gedanken kommen und gehen zu lassen,
sie sollten wie Wellen oder Wolken ohne Bewertung vorüberziehen.
Die 3. Gruppe genoss eine geführte Übung, den sogenannten Body Scan, eine Reise durch den eigenen Körper, angelehnt an das autogene Training, d.h. mit Vorgaben des Übungsleiters, dass beispielsweise die Arme und Beine möglichst schwer und warm, etc. werden sollten.
Im Anschluss durchliefen die 3 Gruppen den sogenannten Trier Social Stress Test, Bewerbung vor einem mehrköpfigen Gremium mit der Maßgabe, die eigenen Stärken darzustellen, bei Unterbrechungen während des Vortrages mit der Aufforderung von 1022 in 13 er Schritten rückwärts zu zählen und der Verpflichtung mit dem Zählen neu zu beginnen, sobald ein Rechenfehler auftauchte.
Bei der Entspannungstechniken waren erfolgreich, nach den Entspannungsübungen fand sich weniger Cortisol im Speichel.
Die Body Scan Gruppe hielt diesen Zustand auch nach dem Stresstest signifikant aufrecht, die Entspannung hielt deutlich länger an.


Originalpublikation:Brief Stress Management Reduces Acute Distress and buffers Physiological Response to a Social Sress Test,International Journal of Stress Management,22(3),270-286


Unsere These:
Meditations-und Achtsamkeitspraktiken sollten zum einen immer körperbezogen ausgerichtet sein (dies in Anwendung oder Abwandlung des alten autogenen Trainings in Form des Body Scans) und zum anderen immer mit leichten körperlichen Übungen aus dem Yoga, Tai Chi oder Chi Gong, kombiniert werden.