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06.09.2017 Katzen und Asthma

Katzen und Asthma? Ja, das passt gut zusammen und vielleicht anders als Sie denken. Eine dänische Langzeitstudie hat nämlich ergeben, dass der Kontakt zu Katzen im frühen Kindesalter das Asthmarisiko bei Kindern mit genetisch erhöhtem Risiko, an Asthma zu erkranken, um bis zu 80 % gesenkt wird. Besonders ist darauf hinzuweisen, dass Katzen Haare im Bett, also Katzenallergene vonextreme Bedeutung waren. Je mehr Katzenallergene sich im Bettzeug nachweisen ließen, desto geringer war das Erkrankungsrisiko, bestenfalls lag es nur noch bei 20 %. Die Kinder wurden ab dem ersten Lebensmonat im Abstand von sechs Monaten regelmäßig bis zum Erreichen des siebten Lebensjahres untersucht, bei anschließender Beobachtung bis zum zwölften Lebensjahr.
Leider findet sich das positive Ergebnis nicht bei Hundehaaren, warum ist bislang ungeklärt.
Originalstudie:Allergy and Clinical Immunology, 2017