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06.11.2018 Tödliche Nebenwirkungen

Ja, Sie haben richtig gelesen, Nebenwirkungen bei Psychopharmaka sind häufiger tödlich als es überhaupt bekannt ist und man kann es noch deutlicher ausdrücken, oftmals ist dies die einzige Wirkung, auch wenn es mittlerweile unzählige Studien gibt, die das Gegenteil behaupten. Diese Studien sprechen vom heilsbringenden Segen der bunten Pillen in der schier unendlichen Zahl der Anwendungsfelder, Depressionen, Psychosen, Schizophrenie, ADHS, etc. und dies häufig mit angebliche Überlegenheit gegenüber der Psychotherapie, zumindest wird immer eine Kombination empfohlen.
Zu gänzlich anderen Ergebnissen kommt beispielsweise Michael P. Hengartner in seinen Untersuchungen. Er stellt immer wieder, man kann sogar sagen durchgehend, fest, dass zum Beispiel Antidepressiva mehr Leid als Nutzen bringen und Antidepressiva in Studien nur dann gut abschneiden, wenn die Pharmaindustrie diese beauftragt oder selbst durchgeführt hat.
Originalstudien: doi: 10.3389/fpsyt.2017.00275;doi: 10.3389/fpsyg.2018.00256; Moncrieff, Can J Psychiatry 2007;5252:96-97; doi: 10.3389/fpsyt.2018.00517; doi: 10.1192/bjp.bp.115.179275

Nun heißt dies nicht, dass Psychopharmaka nie ihre Berechtigung haben können. Begrenzte Anwendungsfelder sind durchaus gegeben. So kann es zur Stabilisierung eines Patienten, um ihn aus Angstzuständen herauszuholen, durchaus sinnvoll sein, Psychopharmaka einzusetzen, dies aber nur begrenzte Zeit und unter absoluter Kontrolle.
Ansonsten lässt sich uneingeschränkt sagen, dass eine Heilung über diese Medikamente nicht zu erwarten ist, es überwiegen nicht selten tödlichen Wirkungen, tödlichen Nebenwirkungen oder sonstigen Nebenwirkungen, die ein erträgliches Leben ausschließen.
Zeigen sich also unerklärliche Persönlichkeitsveränderungen bei Ihnen oder ihren Angehörigen respektive bekannten Personen, ist dringliches Handeln angesagt. Weitaus häufiger als in zurechtgelogenen Studien veröffentlicht, führen bestimmte Psychopharmaka zu unerklärlichen Selbstmordversuchen oder gelungenen Suiziden, regelmäßig als Folge der bestehenden oder zumindest diagnostizierten psychischen Erkrankung zugeschrieben, tatsächlich aber aus der Medikamenteneinnahme resultierend.
Hierzu unsere heutige Buchempfehlung "Tödliche Psychopharmaka und Organisiertes Leugnen" von Peter C. Gotzsche, in unserem Literaturverzeichnis enthalten