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20.05.2018 Depression schlägt aufs Herz

Am Helmholtz Institut in München ist man zu dem Ergebnis gelangt, dass Depressionen ein ähnlich hohes Risiko für tödlich verlaufende Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit sich bringen wie erhöhte Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Höher angesetzt werden können nur die Risiken Rauchen und Bluthochdruck. (Ergänzung von uns, nicht selten kommt alles zusammen)
Die Daten haben gezeigt,dass Depressionen eine mittlere Effektstärke innerhalb der großen nicht angeborenen Risikofaktoren erreichen.
Nach Einschätzung des Instituts sollte bei Hochrisikopatienten die diagnostische Abklärung einer Depression Standard werden.
Originalpublikation:doi:10.1016/atherosclerosis.201612.003