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20.08.2018 Gefühltes Alter

Eine Studie der Jonsei University, Seoul, Südkorea hat gezeigt, dass es höchst wesentlich zu sein scheint, wie alt man sich fühlt
Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass das subjektiv gefühlte Alter der Probanden sich in bestimmten Hirnregionen widerspiegelte. Kurz gesagt, in bildgebenden Verfahren ließ sich nachhalten, dass die tatsächlichen Bilder der Gehirne ein jüngeres Erscheinungsbild aufwiesen als es eigentlich dem biologischen Alter hätte entsprechen müssen. Danach scheint der subjektiv empfundene Alterungsprozess unmittelbar Einfluss auf die tatsächliche Alterung des Gehirns zu nehmen.
Zwar haben die Wissenschaftler sich nicht mit der Vermessung des Hippocampus befasst, wir können uns jedoch gut vorstellen, dass auch dort ähnliche Beobachtungen zu machen wären, wie bei der Größe bzw. Dichte der grauen Masse. Fühle ich mich jünger, dann erscheint auch das Gehirn jünger, d. h. jedenfalls in den untersuchten Bereichen größer und damit leistungsfähiger.
Originalstudie: doi: 10.3389/fnagi. 2018.00168