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28.11.2018 Herzratenvariabilität

Wir wissen natürlich nicht, wo sie sich überall auf unserer Homepage umgesehen und vielleicht gelesen haben, dass wir seit Jahren die Bio-oder besser Neuro- Feedback Software der Firma HeartMath, emwave, einsetzen, dies natürlich zur Stressreduktion.
Die eingesetzte Technik macht die sogenannte Herzratensvariabilität auf dem Smartphone, PC oder Laptop ebenso sichtbar wie die unmittelbare Einflussnahme hierauf, unter anderem unter Einsatz bestimmter Atemtechniken.
Die Gesamtzusammenhänge und Hintergründe lassen sich hier in Kürze nicht darstellen, daher nur so viel, Herz und Hirn hängen und arbeiten zusammen, wobei die sogenannte Herzratensvariabilität den jeweiligen Gesamtzustand eines Menschen verlässlich abbildet, also seine Gesamtreaktion auch auf Stressfaktoren, insbesondere seine Fähigkeit, belastenden Situationen bei ihrem Auftauchen und im Nachgang, zu begegnen. Diese Fähigkeiten kann man trainieren, verlässlich mit der HeartMath Methode und, wie nun eine Überblicksarbeit aus Italien gezeigt hat auch in Fällen, die jedermann und sicher mehr als einem lieb ist, bekannt sind.
Cristina Ottaviani von der psychologischen Fakultät der Universität in Rom hat zeigen können, dass beim Training im HRV Bereich auch die Teufelskreise durchbrochen werden können, die dadurch charakterisiert sind, dass man immer wieder so reagiert, als sei man einem bestimmten Stressor erneut ausgesetzt, obwohl diese nur in unserer Vorstellung oder besser Gefühlswelt existiert, während die tatsächliche Bedrohung durch den Stressor, im Sinne eines Traumas, nur in der Vergangenheit real war. Um es an einem Beispiel deutlich zu machen, die Vorstandsassistentin Frau K. Ist kaum in der Lage einen freien Vortrag vor mehreren Menschen zu halten, ohne dass sie Schweißausbrüche, Herzrasen, etc. bekommt. Dies im Alter von 40 Jahren immer noch ausgelöst durch den Stressor aus ihrer Vergangenheit, den Deutschlehrer Herrn D., der ihr damals einimpfte, dass sie nie ein taugliches Referat werde halten können, sie sei einfach unfähig.
Auch derlei Belastungen kann man begegnen, ein gutes Hilfsmittel hierzu ist die Hirn-Herz-Interaktion, wie sie von Ottaviani genannt worden ist.
Originalstudie: doi: 10.1111/psyp.13082