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28.04.2016 Fettes Essen und Gehirn

Forscher des Max Planck Institutes für Stoffwechselforschung in Köln haben Mäusen in das Gehirn geschaut, um festzustellen, welche Auswirkung fettreiche Ernährung hat. Bekanntermaßen lassen sich an Mäusen gefundene Ergebnisse erstaunlich gut auf den Menschen übertragen. Die Forscher stellten fest, dass besonders fettreiches Essen (Futter) bereits nach drei Tagen die Aufnahme des Blutzuckers Glukose in das Gehirn deutlich absenkte. Dies mit der Folge verbunden, dass die Glukose in wichtigen Regionen des Gehirns, so im Hypothalamus, der den Stoffwechsel steuert und in der Hirnrinde, die im wesentlichen für Lernen und Erinnerung zuständig ist, fehlte. Naturgemäß mit eingeschränkter Gehirnstätigkeit einhergehend.
Diesen Mangel gleich das Gehirn zwar aus, bei Mäusen war nach vier Wochen ein normaler Glukosespiegel im Hirn messbar. Doch geht dies zulasten des restlichen Körpers. Das Gehirn steigert den Appetit auf süße Nahrungsmittel, verringert aber gleichzeitig die Zuckeraufnahme in Muskeln und Fett mit der Folge, dass die Zellen der Muskulatur resistent gegen das körpereigene Hormon Insulin werden. Hieraus kann im schlimmsten Falle Diabetes entstehen, so die Feststellung der Forscher.
Originalstudie:www.mpg.de/10473241/fett-zuckerversorgung-gehirn?print=yes

Unsere These:
Mäuse sind auch nur Menschen, man bekommt sein Fett weg, wenn es zu viel wird.
Von wesentlicher Bedeutung ist aber, welches Fett, welche Öle und insbesondere welche Fettsäuren aufgenommen werden.
Ohne Omega-3 Fettsäuren, maritieme Öle, geht es nicht, hätten die Mäuse diese bekommen, in ausgewogenem Verhältnis zu Omeg-6 Fettsäuren, so hätten sie sich bestens entwickelt.